Claude GENGLER

*1959, Luxembourg
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Claude Gengler wurde am 9. Mai 1959 in Luxemburg geboren. Er lebt mit seiner Frau Gaby in Bascharage, gemeinsam haben sie eine Tochter und zwei Enkelkinder. Er arbeitet im Banksektor.

Im Alter von zehn Jahren schuf Claude seine erste Bildergeschichte mit dem Titel Dem Bino seng Geschichten. Seine Studien schloss er ab mit dem Abitur in der Sektion Wirtschaft und Finanzen.

Sein zeichnerisches Werk wird von zwei Stilrichtungen geprägt: zum einen Karikatur und Fantasy und zum anderen Arbeiten im Stil der ligne claire. Demzufolge lassen sich seine Vorbilder leicht identifizieren: Georges Prosper Remi (Hergé), Tolkien, Arthur Rackham, Salvador Dalí, Zdzisław Beksiński und Pol Leurs, um nur einige zu nennen.

Im Jahre 1972 begann Claude seine Werke zu veröffentlichen und 1980 gründete er das erste Luxemburger Comic-Magazin Super ZA-ZA. In der Zwischenzeit erledigte er kleinere Aufträge wie Illustrationen, Werbezeichnungen, Einladungen, Plakate, Theaterdekorationen u. ä. Er nahm an mehreren Ausstellungen und am Comic Salon in Durbuy/Belgien teil. 1988 war er Gründungsmitglied von Les crayons en folie, einer Gesellschaft von luxemburgischen Comic-Zeichnern und Karikaturisten.



Ab 1992 arbeitete Claude mit an der Revue de la Jeunesse, illustrierte Bücher, Artikel und speziell Märchen und Gedichte, von denen er selbst auch einige schrieb. 1998 illustrierte er den OGBL-Kalender Neue Horrorgeschichten aus dem Bankenwesen im Stil der ligne claire, ebenso wie ein Flugblatt seiner Gewerkschaftssektion zum Thema Gehaltsaufbesserungen im Jahre 2000.
Des Weiteren beteiligte er sich an den Arloner Kunstsalons Faerie (2003 und 2005) und Concept Art (2016).

Mehr Informationen zu den Arbeiten von Claude Gengler auf seiner Homepage.